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- Ihr Weg in die Zukunft -

 
 
 
 
 

 
 

BNI Blindnavigation International

 

Blindnavigation International ist eine gemeinnützige Organisation, die Forschung im Bereich der Blindenhilfsmittel betreibt und innovative Produkte für Blinde, Taubblinde und Sehbehinderte entwickelt.

Ziel von Blindnavigation International ist die Bereitstellung von Karten, Assistenz-systemen und Servicediensten für die weltweite Navigation von Blinden und mehrfach sensorisch Behinderten. Die Forschung und Entwicklung erfolgt dabei in enger Zusammenarbeit mit blinden und sehbehinderten Personen sowie mit internationalen Kooperationspartnern und Blindenorganisationen.

Helfen Sie mit, Blinden und hochgradig Sehbehinderten auch in unbekannten Umgebungen eine sichere Navigation zu ermöglichen.

BNI Blindnavigation International gemeinnützige GmbH wurde im April 2007 von Dr. Andreas Hub (Universität Stuttgart) und Prof. Dr. Hanns Ruder (Universität Tübingen) gegründet.

 

 
 

 

 
 

 

Aktuelles

Präsentation des Indoor- und Outdoor-Navigationssystems TANIA auf der Info Vision 08 in Genf

UsabilityTestTANIA

Jugendliche Versuchsperson beim Test des neuen TANIA-Prototyps.

Der neue Prototyp des Navigationsystems TANIA (Taktil-Akustischer Navigations- und Informationsassistent) wird von 21.-23. August 2008 im International Conference Center in Genf auf der Hilfsmittelmesse Info Vision vorgestellt und kann dort am Stand 106 getestet werden.

TANIA wurde am Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme an der Universität Suttgart im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 627 (Nexus) entwickelt. Das TANIA System ermöglicht Blinden, Taubblinden und Sehbehinderten - sowohl in Gebäuden als auch im Freien - eine selbständige Orientierung und eine schrittgenaue Navigation. Dabei sind der Datenschutz und die Privatheit der Benutzer gewährleistet, da keine Sender installiert werden müssen und keine Verbindungen zu WLAN Access Points benötigt werden.

TANIA besteht aus einem kleinen tragbaren Computer, einem Bewegungs- und einem GPS-Sensor. Das System basiert auf digitalen Karten von Gebäuden, Städten und Umgebungen, die auf Anfrage von BNI erstellt werden. Erweiterte Textinformationen lassen sich an entsprechenden Stellen in die Karten integrieren, z.B. aktuelle Fahrpläne an Bahnhöfen oder Speisekarten in Restaurants. Alle Informationen können akustisch oder auf einer Braillezeile abgerufen werden.

Erste Pilotprojekte gab es bereits in Deutschland, USA und Australien. Neue Projekte sind die Kartierung des Förderzentrums für Sehgeschädigte in Würzburg und eines Zentrums für Taubblinde in London.